Lebensmittelverarbeitung

Die Ernährungssicherheit einer Familie und der ganzen Gesellschaft beginnt mit der Haltbarmachung von Nahrungsmitteln. Sie werden getrocknet, zu Konserven und Säften verarbeitet und leisten dadurch einen Beitrag gegen die Mangelernährung. Durch die Förderung der lokalen Verarbeitung werden Arbeitsplätze und dadurch existenzsichernde Einkommen geschaffen.

Das Problem

Noch immer sind 870 Millionen Menschen von chronischer Unterernährung betroffen. Weltweit schafft ein Drittel der Nahrungsmittel den Weg nicht
von den Feldern auf die Teller. Eine lokale Lebensmittelproduktion kann Arbeitsplätze und Einkommen generieren.

War wir tun

Brachliegende lokale Ressourcen werden besser genutzt. Wir entwickeln naturnahe, innovative und praxisorientierte Techniken der Lebensmittelverarbeitung. Wir vermitteln diese Techniken Familienmüttern oder KleinunternehmerInnen, damit sie ein Zusatzeinkommen erzielen können.

 

Projektbeispiel:

Das Ceas hat in Burkina Faso im Bereich der Mango-Trocknung Pionierarbeit geleistet. Getrocknete Mangos können nun in ganz Europa bezogen werden, dank den Familien, die das CEAS ausbilden durfte. Diese Familien können heute durch den fairen Handel von ihrem Produkt ein würdiges Leben führen.

Das CEAS hat sich nicht auf diesen Lorbeeren ausgeruht und an weiter Erfindungen der Lebensmittelverarbeitung getüftelt. Wir haben in Westafrika als Erste Essig aus tropischen Früchten hergestellet, ausserdem haben wir Kosmetiklinien und Bio-Sheabutterseife entworfen und betrieben.

Dank den Beziehungen zur HES-SO Valais-Wallis konnten wir zahlreiche AusbildnerInnen in ganz Afrika schulen. Sie geben heute ihr Wissen an tausende Frauen und Männer weiter, die ihre kleinen Unternehmen weiter entwickeln wollen - kleine Seifenfabriken, Trocknungsanlagen oder Honighäuser beispielsweise.