Un appât alimentaire pour lutter contre les mouches des fruits


En Afrique de l’Ouest, la filière de la mangue est une source considérable de revenus et un facteur de développement économique indispensable pour le pays. Malheureusement, les producteurs de mangues font face à des dégâts et des pertes très importantes. En cause : les mouches de fruits, ces petits insectes qui peuvent ravager des vergers entiers. Le CEAS, en collaboration avec de nombreux partenaires, veulent leur venir en aide en trouvant des solutions biologiques, accessibles et ancrées sur les ressources et le savoir-faire local.

 

 

In Burkina Faso hat der Mangosektor einen sehr wichtigen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Stellenwert. Er hat 2017 mehr als 28'000 Arbeitsplätze geschaffen und trägt massgeblich zu den Bemühungen für Lebensmittel- und Ernährungssicherheit bei. Leider sind die Bemühungen zur Entwicklung dieses Sektors durch eine Fruchtfliege bedroht, was im schlimmsten Fall zum Verschwinden dieses Produktionssektors führen könnte.

Die Folgen sind real: Es werden bereits mehr als 50 % Verluste verzeichnet und dies hat direkte Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit, das Einkommen der ProduzentInnen, die wirtschaftliche Entwicklung und die Sicherheit der Arbeitsplätze. Bisher wurden mehrere Produkte zur Bekämpfung dieser Plage entwickelt, die jedoch nicht an die Bedürfnisse der ProduzentInnen angepasst sind und keine ökologische Produktion ermöglichen.

Um einen Beitrag zur Bekämpfung der Fruchtfliegen und zur Aufrechterhaltung der Ernährungssicherheit für burkinische Familien zu leisten, ist geplant, Techniken zu testen und zu verbreiten, die derzeit vom CEAS und seinen lokalen PartnerInnen entwickelt werden. Dabei soll das Beste aus lokalen und biologischen Ressourcen gemacht werden. Unsere Massnahmen werden die Schäden durch Fruchtfliegen reduzieren und die Produktivität der Mango-Obstgärten verbessern. Damit soll die Zukunft für die Mango-Produktionskette gesichert werden.

Lösungen für die hohen Kosten

Im Jahr 2017 veranlasste die grosse Anzahl von Abfangungen von Mangos mit Ursprung in Burkina Faso im Zusammenhang mit den Auswirkungen von Fruchtfliegen die Europäische Union dazu, Warnungen über die Risiken der Überschreitung der für den Export in den europäischen Markt erforderlichen phytosanitären Standards herauszugeben. Dies hat die betroffenen AkteurInnen dazu veranlasst, geeignete Lösungen zu finden, um den Sektor zu retten. Die derzeit verfügbaren Techniken zur Bekämpfung dieser Fliege sind jedoch begrenzt, der Preis ist hoch und das Ergebnis ist nicht garantiert.

Um diese Situation zu entschärfen und Methoden der Fruchtfliegenbekämpfung zugänglich zu machen, wird das CEAS die Entwicklung einer alternativen Methode koordinieren: Lebensmittelköder, die aus Brauereirückständen und lokalen Pflanzenextrakten hergestellt werden. Mit dieser erschwinglichen Lösung wird die Bekämpfung dieses Schädlings systematisch von den ProduzentInnen übernommen. Die Massnahmen müssen kollektiv getragen werden, wenn dauerhafte Ergebnisse erzielt werden sollen.

Wir können etwas dagegen tun!

Die Entwicklung einer zugänglichen Methode zur Bekämpfung von Fruchtfliegen ist möglich. Und damit kann die Zukunft für die Mango-Produktionskette gesichert werden. Aus diesem Grund legen wir grössten Wert auf die Schulung von ProduzentInnen in Bezug auf Ansätze und Techniken zur Herstellung und Verwendung von Ködern.

Um dieses Projekt durchzuführen, wird das CEAS neben vielen motivierten lokalen AkteurInnen eng mit dem Mango-Branchenverband (APROMA-B) und dem Institut de l'Environnement et de Recherches Agricoles (INERA) in Burkina Faso zusammenarbeiten. Auch die Unterstützung durch die Organisation Biovision in Bezug auf ihr Fachwissen auf diesem Gebiet wird für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts in Bezug auf Umwelt, Gesundheit, Hygiene und Ernährung unerlässlich sein.

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